Stellen Sie sicher, dass Ihre Nachricht zu Ihrer Zielgruppe passt

(Click here for the English version – make sure your writing style is right for your audience.)

Die Grammatik kann richtig sein, die Nachricht kann großartig sein, aber die Leute können Sie manchmal immer noch falsch verstehen, wenn Ihr Schreibstil für die Zielgruppe nicht angemessen ist.

Aufeine Art ist englisch leichter als andere Sprachen, weil Sie sich keinen Kopf darüber machen müssen, welches “you” für die Situation angemessen ist. Jedoch ist es immer noch wichtig, dass Sie sicherstellen, dass Ihr Schreibstil für Ihre Zielgruppe angemessen ist. Hier sind einige Tipps und Dinge, die es in Betracht zu ziehen git.

1. Seien Sie nicht zu intim

Nichts wirkt so störend wie ein total Fremder, der sich verhält als seien Sie die besten Freunde. Vielleicht ist das weniger ein Problem in anderen Teilen der englischsprachigen Welt, aber im Vereinigten Königreich, und insbesondere, wenn wir über geschäftlichen Informationsaustausch sprechen, werden Sie sehr wahrscheinlich eher lästig wirken anstatt die Situation zu entspannen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn die andere Person keine Kenntnis davon hat, wer Siesind. Es ist okay, freundlich zu sein, aber es gibt Linien, die Sie nicht überschreiten sollten. Ansonsten werden die Leute denken, dass Sie entweder zu intim sind oder dass Sie mit Ihrem Informationsstil zu sorglos umgehen und nicht professionell wirken.

2. Seien Sie nicht zu förmlich

Wie bei so vielen Dingen müssen Sie auch hier die richtige Balance finden. Einige Phrasen in einigen alten Büchern für Geschäftsenglisch sind veraltet und viel zu förmlich für unsere schnelllebige E-Mailkultur. Diese zu benutzen könnte Sie überheblich erscheinen lassen!

„Können Sie bitte“ reicht vollkommen aus. Sie müssen nicht „auf ewig dankbar sein, wenn Sie freundlich genug sein möchten, um“. Wenn Sie bei einer neuen Firma anfangen und zum Beispiel nicht wissen, wie förmlich oder zwanglos die Kollegen miteinander umgehen, gehen Sie auf Nummer Sicher und beobachten Sie dies für eine Weile. Dies ist besser als wenn Sie später erfahren, dass die Leute sich über etwas, was Sie gesagt oder getan haben, unwohl fühlen.

3. Benutzen Sie keine Sprache, die Ihre Zielgruppe nicht versteht.

Es ist einfach damit zu beginnen, Abkürzungen und Bezeichnungen zu benutzen, die die meisten Leute in Ihrer Firma kennen, aber wenn eine neue Person in Ihr Team kommt oder Sie schreiben jemanden in einer anderen Abteilung an, könnte es sein, dass diese keine Ahnung davon haben, was Ihre merkwürdigen Buchstabenbezeichnunen bedeuten. Dies könnte dazu führen, dass sie Sie ignorieren und Sie missverstehen oder Ihre Mail einfach auf die Liste „Ich beabsichtige, das später zu erledigen, aber in Wahrheit werde ich dafür keine Zeit haben“ setzen. Sie würden sich sogar zu sehr genieren, um zurückzukommen und Ihnen zu sagen, dass sie Ihre Nachricht nicht verstanden haben.

4. Manche Leute wollen Fakten und Zahlen

Manche Leute sagen, man soll sich total auf die Gefühle konzentrieren und dass dies die Aufmerksamkeit der Menschen erregen wird. Jdoch gibt es durchaus Zeiten, wo es so scheint als wenn das, was Sie sagen, keine Substanz hat.

Wenn ich Ihren Kurs kaufe, dann möchte ich einzelheiten darüber erhalten, was dieser beinhaltet, wie dieser mir helfen kann und was dieser genau einschließt. Ich möchte einfach nicht, dass Sie sich eine Ewigkeit darüber auslassen, wie gut mir dieser tut ohne Bezug auf irgendeine Einzelheit.

Andererseits können sich andere Menschen wiederum mit dem, was ich will, gelangweilt fühlen, weil diese von Ihnen wollen, dass Sie an Ihre Gefühle appelieren.

Sie sollten in der Tat etwas über ihre Zielgruppe wissen oder Ihre Zielgruppe sorgfältig auswählen.

5. Manchmal langweilen sich die Leute bei Fakten und Zahlen

Manchmal können Fakten und Zahlen oder zu viele unnötige Einzelheiten die Leute verrückt machen. Sie brauchen nicht die ganze Unterhaltung zu wissen, die zu der Entscheidung geführt hat; sie müssen lediglich wissen, was entschieden wurde. Sie brauchen nicht jeden Schritt des Prozesses zu wissen, dem Sie folgen. Sie müssen nur wissen, dass Sie die Arbeit ausführen.

Ihre E-Mail zu lesen beansprucht am Tag Zeit von jemandem. Daher verhalten Sie sich nicht wie die Person, die an Ihrem Schreibtisch steht und versucht, eine Unterhaltung aufkommen zu lassen, obwohl sie sehen kann, dass Sie hunderterlei Dinge zu tun haben! Halten Sie Ihre E-Mail relevant. Wenn Sie möchten, fügen Sie Einzelheiten hinzu, aus denen die andere Person mehr Informationen ersehen kann oder sagen Sie, dass Sie mehr Informationen zur Verfügungstellen, falls diese benötigt werden, aber überhäufen Sie die Leute nicht mit Informationen, die für sie nicht relevant sind.

6. Wenn Sie verärgert sind, machen Sie einen Spaziergang

Liebesbriefe und Novellen sind der Ort für leidenschaftliche Gefühle. Geschäftskorrespondenz sollte hingegen im Allgemeinen mehr objektiv sein. Ok, Sie können wirklich sehr aufgeregt sein aufgrund eines neuen Projektes oder wenn Sie glücklich darüber sind, dass etwas zu einem Erfolg geführt hat, aber wenn Sie auf einen Kollegen zornig sind oder Sie möchten jemandem in einer Beschwerde die Meinung sagen, warten Sie, bis Sie sich beruhigt haben, bevor Sie anfangen, zu tippen oder tippen Sie zumindest ein Konzept. Gehen Sie dann einen Kaffee trinken oder spazieren und dann entscheiden Sie, ob Sie das immer noch absenden möchten.

7. Überdenken Sie Ihre Struktur und die Länge des Textes

Überdenken Sie den Grund Ihres Textes, bevor Sie diesen absenden. Ist es klar genug, wenn Sie um etwas bitten, was die andere Person zu tun hat? Wenn Sie sich über etwas beschweren, haben Sie Ihr Problem und Ihre Fakten in einer logischen Weise dargelegt? Wenn Sie über ein Problem sprechen, haben Sie dies ausführlich genug erklärt, sodass die andere Person nachvollziehen kann, was passiert ist, auch wenn sie nicht direkt involviert war? Sind all Ihre Sätze nützlich? Niemand mag Wiederholungen!

6.

8. st das Schreiben die beste Option

Meistens ziehe ich es vor, dass die Leute mir schreiben. Als jemand, der ein Training zur Verfügung stellt, würde es mich nerven, wenn mein Telefon die ganze Zeit läuten würde, selbst wenn es stumm geschaltet ist. Jedoch gibt es Situationen, wo ein Telefonanruf oder ein persönliches Gespräch besser ist. Das trifft insbesondere dann zu, wenn es sich um schlechte Nachrichten handelt, wo es darum geht, mit einem Problem zwischen Kollegen umzugehen oder etwas, was diese Person sehr wahrscheinlich betrüben oder beunruhigen könnte.

9. Was würde passieren, wen andere Leute das lesen würden?

Manchmal ist es besser, wenn die Dinge nicht schriftlich festgehalten werden. Vielleicht habe ich zu viel Zeit damit verbracht, mit Rechtsanwälten zu arbeiten, aber ich bin sehr vorsichtig bei dem, was ich schriftlich festhalte, insbesondere wenn es etwas ist, dass nicht gut aussehen würde, wenn es in die falschen Hände geriete. E-Mailaccounts können gehackt werden. Papiere können in Zügen zurückgelassen werden. Die Leute teilen Sachen, auch wenn sie es nicht tun sollten. Manchmal kann den Leuten nicht getraut werden. Ich spreche dabei nicht von krimineller Aktivität, aber ich tendiere dazu, gewisse brisante Dinge für gesprochene Unterhaltungen zurückzuhalten, weil ich es nicht möchte, das E-Mails von Leuten gegen mich verwendet werden, indem sie ein paar Sätze aus dem Kontext herausnehmen. Dies ist jetzt, wo ich für mich selber arbeite, nicht so relevant, aber es war etwas, was ich in Betracht gezogen habe, als ich noch für eine größere Firmaarbeitete.

10. Wie hört sich die Nachricht an, wenn Sie diese laut lesen?

Auf einer Seite könnte es für Sie okay aussehen, aber wie hört sich das an, wenn Sie die Worte sprechen? Hört es sich für Sie an als ob Sie jemandem Befehle zubellen? Hört sich dies für Sie verwirrend an? Stellen Sie sicher, dass wenn Sie diese E-Mail erhalten haben, Sie bezüglich des Tons und der Formulierung zufrieden sind.

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Hörbücher – die vergessene Ressource für die Fähigkeit des Zuhörens –

Click here for audio books – the forgotten resource for listening skills

Ich liebe es, Hörbücher sowohl in meiner Muttersprache (Englisch) als auch in deutsch zu hören. Ich höre diese, wenn ich renne, das abendbrot koche, wenn ich mich auf dem Sofa zusammenrolle und entspannen will und wenn ich meine Gedanken von der Arbeit ablenken will. Als ich noch jeden Tag zwischen London und Zuhause pendelte, hatte ich 1 ½ Stunden Zeit, welche ich oft dazu nutzte, um Hörbücher oder Podcasts zu hören. Ich musste nur darauf achten, nicht irgendetwas wirklich Trauriges zu hören oder irgendetwas, dessen Geschichte mich so fesselte, während ich im Zug saß, dass ich meine Haltestelle versäumte – ja, das ist mir einmal passiert! Ich musste einmal eine halbe Stunde in klirrender Kälte auf den nächsten Zug warten, der mich dahin brachte, wo ich zu sein hatte!

Trotzdem wenden sich die Leute bezüglich des Lernens von englich immer öfters Bildmedien wie Filmen oder Fernsehserien zu und vergessen dabei die Hörbücher. Hier sind einige Gründe, weshalb es gut ist, Hörbücher in Ihr Lernprogramm einzubinden und wie diese Ihre Fähigkeit zum Zuhören verbessern können.

1. Vokabeln

Anstatt Listen von Wörtern zu studieren, von denen Sie nicht wissen, wie sie diese in Ihren eigenen Sätzen anwenden sollen, wenn Sie lesen, stoßen Sie automatisch auf neue Wörter in einem Kontext. Je mehr Sie lesen desto mehr Wörter werden Sie entdecken. Dieses Wissen können sie dann anwenden, wenn Sie sprechen und schreiben, sodass die Verbesserung des Vokabulars eine Fähigkeit ist, von der alle Gebiete Ihres Lernens profitieren können.

2. Grammatik

Sätze zu hören und zu lesen, die gut strukturiert sind, ist ein guter Weg, Ihr Gehirn zu trainieren, um herauszufinden, wenn Dinge in Ihren eigenen Sätzen falschsind. Sie werden vielleicht nicht genau wissen, was das Problem ist, aber Sie werden anfangen, Muster in der Wortfolge zu bemerken, und dies wird Sie des Öfteren darauf aufmerksam machen, noch mal auf Teile Ihrer eigenen Sätze zu schauen, weil einfach etwas nicht richtig aussieht oder sich nicht richtig anhört.

3. Keine visuellen Hinweise

Wenn Leute oftmals ihre Hörfähigkeiten verbessern wollen, gehen sie zu Youtube oder sie schauen sich oftmals eine Fernsehserie oder einen Film mit Untertiteln an. Das ist gut für die Aufnahme einer Sprache und kann durchaus bei Ihrem Vokabelschatz helfen, aber imwirklichen Leben gibt es keine Untertitel und Sie haben keine visuellen Hinweise, wenn Sie am Telefon sind. Wenn Sie voraussichtlich mit Leuten am Telefon sprechen, ist es wirklich wichtig, in Ihrem Lernplan einige Aktivitäten einzubauen, die sich nur auf Ihre Ohren stützen, und Hörbücher eignen sich dafür.

4. Klar gesprochenes englisch

Wenn Sie einen Film anschauen, sprechen die Figuren manchmal zur gleichen Zeit oder sie sind wegen Hintergrundgeräusche oder ihrer tempogeladenen Unterhaltung schwer zu verstehen. Gute hörbucherzähler werden Ausdruck in die Dialoge der Figuren legen und sie werden verschiedene Stimmen für die verschiedenen Figuren nutzen, aber im Allgemeinen werden Hörbucherzähler nach ihrer Fähigkeit ausgesucht, deutlich zu lesen und in einer Geschwindigkeit, die gut zu verstehen ist (die meisten Buchabspiel-Apps geben Ihnen die Chance, die Dinge zu beschleunigen, wenn Sie es möchten). Das bedeutet, dass Sie deutlich ausgesprochenes englisch ohne Hintergrundgeräusche hören können, was es oftmals leichter macht zu verstehen.

5. Sie können Ihr Buch überall mit hinnehmen

Sie brauchen nicht daran zu denken, es in Ihre Tasche zu tun, wenn das Buch auf Ihrem Telefon ist, stehen die Chancen gut, dass Sie es immer dabei haben werden. Es wiegt nichts und Sie können es überall herausholen, wenn Sie meinen, dass sie eine freie halbe Stunde übrig haben. Sie können mehrere Bücher darauf haben, wenn Sie sich nicht entscheiden können, was Sie lesen möchten und es bedarf nicht viel Platz außer des Speicherplatzes auf Ihrem Telefon.

6. Sie können lernen, während Sie andere Dinge tun

Einige Arbeiten sind einfach nur langweilig. Ich finde Hausarbeit nicht gerade geistig anregend, daher liebe ich es, etwas zu hören, während ich diese erledige. Mein Gehirn ist dann mit dem Buch oder dem Podcast beschäftigt, während meine Hände die Hausarbeit machen. Dies lässt langweilige Arbeiten weniger langweilig erscheinen.

Es ist auch manchmal schwer, Zeit für die Sprachpraxis einzuplanen, aber wenn Sie sich etwas anhören, können Sie sowohl andere Aktivitäten tun. Daher ist es eine Möglichkeit, eine Aktivität extra einzuplanen, ohne dafür sehr viel mehr Zeit aufwenden zu müssen.

7. Sie können Sachliteraturtitel finden, die für Ihren Job relevant sind

Hörbücher sind nicht nur Geschichten. Wenn Sie auf einem spezifischen Gebiet Ihr Geschäftsvokabular weiterentwickeln möchten, suchen Sie nach geschäftlicher Literatur zu diesem Thema. Wenn Sie eine Liste von Geschäftsliteratur haben, die Sie gerne lesen wollen, versuchen Sie stattdessen eins auf englisch zu lesen. Alternativ können Sie sich bei einem Hörmagazin oder einem Podcast eintragen, was Ihnen zeitnahm Nachrichten und Informationen zu einem Ihrer Interessensgebiete liefert.

8. Sie können sich manche Dinge mehrfach anhören

Wenn Sie nicht genau mitbekommen haben, was der Sprecher sagte, können Sie ganz leicht ein paar Sekunden zurückspringen. Wenn Sie sicher gehen möchten, dass Sie wirklich etwas verstanden haben, Können Sie sich ein Kapitel zum zweiten Mal anhören. Dies ist nicht möglich, wenn Sie andere Audiomedien hören wie Liveradio.

9. Es ist großartig für die Aussprache

Haben Sie je ein niedergeschriebenes Wort gesehen und gewusst, was es bedeutet, aber keine Ahnung, wie man es ausspricht? Wenn Sie an Ihrer Ausprache arbeiten möchten und lernen möchten, wie man neue wörter ausspricht, dann ist es eine großartige Möglichkeit, dies zu tun. Seien Sie sich nur darüber im Klaren, welches englisch Sie sprechen möchten, und seien Sie sich sicher, dass der Sprecher auch die gleiche Art von englisch spricht (britisches englisch, australisches englisch, amerikanisches englisch usw.)

10. Es macht Spaß!

Es mag vielleicht anfangs keinen Spaß machen, wenn Sie wirklich keinen Spaß am Lesen haben oder Sie finden, dass das Zuhören schwierig ist. Aber wenn Sie es kaum erwarten können zu erfahren, was in dieser Geschichte passiert oder Sie wirklich daran interessiert sind, worüber gerade diskutiert wird, werden Sie motiviert sein, weiter zuzuhören. Da waren Nächte gewesen, an denen ich viel zu lange aufgeblieben bin wegen des Buches, das ich gerade las. Ich wollte herausfinden, was als nächstes passiert. Okay, ich habe all die oben erwähnten Dinge gemacht – mein Deutschvokabular verbessert und gehört, wie die Wörter ausgesprochen werden -, aber ich war in das Buch vertieft und motiviert, weiter zuzuhören. Wenn Sie dieses Stadium erreicht haben, haben Sie nicht mehr das Gefühl, dass Sie Aktivitäten zum Erlernen einer Sprache ausüben, sondern Sie folgen Ihren Lieblingsfiguren, um zu erfahren, wohin ihre Reise sie führt.

Ihre Chance, ein kostenloses Buch von Audible zu bekommen

Wenn Sie im Vereinigten Königreich oder in Deutschland sind, können sie ein kostenloses E-Book erhalten, indem Sie auf einen der folgenden Links clicken und sich für ein Abonnement bei audible registrieren. Ob Sie nun mit Ihrer monatlichen Registrierung fortfahren oder nicht, Sie können Ihr hörbuch trotzdem behalten und Sie können aus 200.000 Titeln von einer Vielfalt der Subjekte wählen. Dann können Sie die Audible-App auf Ihr Telefon laden und Ihr Buch mitnehmen, wohin auch immer Sie gehen (Sie müssen sich die Bücher auf der Website aussuchen und dann können Sie diese auf der app hören).

Link für Deutschland
Link für das Vereinigte Königreich

1. Dieses Angebot ist verfügbar für Leute aus dem Vereinigten Königreich und Aus Deutschland. Denken Sie daran, dass Sie den richtigen Link für Ihr Land verwenden.
2. Sie sind dazu berechtigt, wenn Sie von Audible im letzten Jahr kein kostenloses Hörbuch gehabt haben.
3. Wenn Sie nicht bezahlen möchten, müssen Sie daran denken, Ihre Abonnement noch im selben monat zu beenden. Sie sind aber immer noch in der Lage, Ihr kostenloses Buch zu behalten.
4. Wenn Ihnen der Service gefällt, werden Sie weiterhin jeden Monat ein Guthaben erhalten, welches Sie zum Kauf eines Buches verwenden können. Bücher als Abonnement zu kaufen, ist oftmals billiger als diese individuell zu kaufen.

Dies sind Afffiliate-Links, aber ich werbe nur für Sachen auf meiner Website und in meinen Newslettern, die ich selber nutze und die mir gefallen. Ich bin ein Mitglied von Audible und mit dem Dienst sehr zufrieden.

Kontakt und weitere Informationen

English with Kirsty News erscheint monatlich und ist auf Englisch.


Was die Engländer wirklich meinen

wenn es nicht ausreicht, die Wörter zu verstehen

Ich habe Interviews für die Serie meines Blogs durchgeführt, die heißt: Deutsche im Vereinigten Königreich. Dahinter steckt die Idee, dass einige meiner deutschen Kunden nach England ziehen möchten, und ich dachte, dass es für sie interessant wäre zu lesen, was die Deutschen, die schon hier leben und arbeiten, darüber zu sagen haben.

Als ich mit Leuten sprach und mehr Information gesammelt habe, stellte ich fest, dass es wiederkehrende Themen im Zusammenhang mit ihren Erfahrungen in der Verständigung mit Menschen im Vereinigten Königreich gibt. Sie sprachen von Missverständnissen und unbehaglichen Situationen, aber das ist nicht deswegen, weil meine Interviewten nicht die Wörter verstanden. Der Grund liegt eher darin, dass die Engländer nicht immer meinen, was siesagen oder sagen, was sie meinen. Dies kann für Menschen schwierig sein, die aus einer Kultur kommen, wo man direkt sagt, was man denkt. Sie nehmen die Kommentare für bare münze und hören nicht auf nachzufragen, ob die Person nicht unterschwellig versucht, etwas weniger Positives zu vermitteln.

Ich möchte über einige der Unterschiede sprechen, sodass Sie, egal, ob Sie nun Zeit in England verbringen wollen oder mit Kunden oder Kollegen in England sprechen müssen, darauf vorbereitet sind und Ihnen einen Einblick darüber geben, der Ihnen weiterhelfen soll zu verstehen, was los ist.

Die Kritik ist im Allgemeinen nicht sehr harsch.

Lassen Sie mich mit dem Positiven beginnen:

Marcus, der letztes Jahr nach England gezogen ist sagte: “Sie sind viel netter und finden eine viel freundlichere Art dir zu sagen, wenn du etwas falsch gemacht hast.” Nun, das ist gut! Ich würde es lieber mögen, wenn man mir sagen würde: „Es wäre besser, wenn du es so machen würdest“ als „So geht das gar nicht!” Es könnte jedenfalls hier ein Problem sein, dass jemand hieraus nicht erkennt, dass damit gesagt wird, dass man etwas Anderes machen sollte. Sie würden es wahrscheinlich nur als einen freundlichen Vorschlag sehen und ihn ablehnen, wohingegen die andere Person wahrscheinlich versucht zu sagen, „was sie tun, wird nicht funktionieren. Sie müssen es auf eine andere Art und Weise machen.“

Dies trifft auch zu, wenn Sie ein Feedback geben möchten. Sie mögen vielleicht denken: „Diese Idee ist verrückt“, aber Sie werden mit ihren Britischen Kollegen besser klarkommen, wenn Sie Nics Rat befolgen: Obwohl die fachliche Qualifikation auf gleichem Niveau ist, foppen die Menschen sich hier gegenseitig viel stärker und sie sind weit weniger streitlustig als die Deutschen. Sie sollten diplomatisch sein, wenn sie eine Lösung präsentieren, irgendwelche Veränderungen vorschlagen, ansonsten riskiert man, dass man jemanden beleidigt.“

Dinge unterbewerten

Der typische Engländer springt vor Aufregung nicht herum oder schlingt seine Arme in einer warmen Umarmung um seine Freunde. Manchmal ist es nicht gut, ihre worte wortwörtlich zu nehmen.
„Nicht so schlecht“ kann ungefähr interpretiert werden als „das ist ganz gut!“ „Mir geht es nicht schlecht bedeutet einfach nur ich bin ok.“

Nach Marcos Angaben sind die Menschen in Deutschland sehr direkter als sie es hier sind. Als Ergebnis daraus ist es wichtig, die verborgene oder untertriebene Mitteilungen herauszuhören, weil die Leute diese nicht für dich buchstabieren. „Ich bin ein bisschen enttäuscht“, bedeutet, dass die Person sehr enttäuscht ist. Wir nutzen manchmal Worte wie „ganz“ oder „ein bisschen“, um den Schock abzumildern, aber die Schlüsselworte dieses Satzes hier sind „ich bin enttäuscht“.

Ich weiß, dass ich mich als Lehrer in der Vergangenheit diesbezüglich schuldig gemacht habe. „Ich habe ein paar geringfügige Korrekturen bedeutet oft genau das, aber manchmal bedeutet es auch, „ich habe Ihre Arbeit gelesen und werde Ihnen nun etwas über Ihre Fehler sagen. Eigentlich waren da mehr als nur ein paar geringfügige Fehler, aber ich möchte nicht, dass Sie sich schlecht fühlen.“

Manchmal meinen die Leute nicht, was sie sagen

Es gibt da keine definierten Regeln. „Ich werde es bedenken, bedeutet auch genau das. Die Person wird Ihre Kommentare mit einbeziehen und darüber nachdenken, um weiterzukommen. Anderseits kann das auch bedeuten, „das ist ein komplett unbrauchbarer Beitrag, aber ich muss das trotzdem anerkennen, um nicht unhöflich zu erscheinen.“

In der gleichen Art, „das ist interessant“, kann eine Anzahl von Dingen bedeuten von „das ist durchaus wirklich interessant“ bis hin zu „das ist merkwürdig“ oder „das ist komplett irrelevant, lass uns weitermachen. Der Schlüssel hier ist zu überlegen, was die Person sagen will, wie schnell sie fortfahren wollen, ob sie nun gelangweilt sind oder begierig sind, mehr zu lernen.

Lassen Sie uns zur Sache kommen

Dies ist, was Angelika zu sagen hatte: „Die Briten scheinen eine Menge herumzureden, bevor es ums Geschäft geht anstatt direkt zur Sache zu kommen. Es frustriert mich manchmal, weil ich damit einfach nur fertig werden will.“

Die Engländer sind Meister wenn es um Gespräche über oberflächliche Themen wie beispielsweise das Wetter. Dies bricht das Eis. Jeder kann eine Meinung haben und es ist schwer, in Streit zu geraten, es sei denn, Sie geraten in eine hitzige Debatte über die globale Erwärmung. Dies könnte länger dauern als Sie gewohnt sind, aber damit würden Sie geradewegs in die geschäftlichen Einzelheiten eintauchen und es würde die Menschen spüren lassen, dass Sie nicht an sie interessiert sind, sondern nur an der anstehenden Aufgabe. Manche Menschen werden sich glücklich dabei fühlen, mit Ihnen einen Abend zu verbringen, ohne Ihnen viel über sich zu erzählen. Sie können es sich aussuchen, ob sie sich öffnen wollen, wenn sie Sie einmal besser kennen oder sie werden es nicht tun. Und erwarten Sie nicht, dass die Menschen offen sind, was ihr Altern betrifft. Die meisten sind es nicht.

Höflich sein gegen ehrlich sein

Anja teilte ganz offen ihre Schwierigkeiten, mit denen sie in diesem Gebiet konfrontiert ist. „Ich fand, dass es durchaus Unterschiede gibt in der Kultur, wie die Menschen miteinander kommunizieren und am Anfang war es ein Kampf für mich, zu den Menschen höflich zu sein, aber sie letztendlich nicht dasselbe meinten, was sie sagten, was ich von deutschen freunden gewohnt bin. Die Menschen sind an der Oberfläche höflich, aber weniger zielstrebig, wovon ich denken, dass dies am Anfang ein Kampf sein kann, und zwar nicht nur im Geschäft.“ „Ist gut“ oder „das macht nichts“ sollten nicht wörtlich genommen werden, wenn jemand ein Gesicht wie vom Donner getroffen oder einen finster dreinblickenden Blick hat, oder wenn die andere Person sich an einer Sache hochzieht, die augenscheinlich überhaupt nicht von Bedeutung ist!

Ich gebe es zu, selbst als Muttersprachlerin und jemand, der sein ganzes Leben hier verbracht hat, habe ich mich kürzlich dabei ertappt, als mir jemand eine Einladung zum Mittagessen vesprach. Sie ist nie angekommen. Sie mögen es vergessen haben, aber es ist auch möglich, dass es keine echte Einladung war. Ich pflege diese Art von Einladungen nicht zu machen, wenn ich es nicht so meine, aber gelegentlich tun die Leute das. Wenn die andere Person nicht auf Sie reagiert oder Zeit für Sie erübrigt, stehen die Chancen dafür, dass die versprochene Einladung nie kommen wird.

Menschen, die nicht tun, was Sie von ihnen erwarten, müssen nicht unbedingt unhöflich sein. Insbesondere unter Kollegen lässt die Grußformel in Emails oft zu wünschen übrig. So gibt es oftmals kein „mit freundlichen Grüßen“, „besten Wünsche“ oder „schönes Wochenende.“ Manchmal steht nur der Name der Person darunter. Manchmal schreiben Sie oben nur deinen namen, ohne „lieber/liebe“ „hi“ etc. Manchmal bin ich auch versucht, so was zu tun, wenn jemand mich ärgert, Manche Menschen tun das aus der Gewohnheit heraus und dahinter ist überhaupt keine Mitteilung verborgen. Die Engländer beleidigen natürlich auf diese Art ihre Kollegen in anderen Teilen der Welt, ohne es selber wahrzunehmen.

Christina sagte: „Ich habe bemerkt, dass es hier nicht unüblich ist, dass Leute einander nicht grüßen, während wir hier in Deutschland morgens jedem Kollegen die Hand geben.“ Ich würde es als unhöflich erachten, wenn ich zu einem Kollegen/einer Kollegin „guten Morgen“ sagen würde und sie würden mir nicht antworten. Aber ich denke, dass insbesondere allgemein in den großen Städten weniger wahrscheinlich ist, dass man Leute grüßt als in anderen Teilen der Welt. Ich erinnere mich daran, wie ich mir in einem Hotel in Schweden einen Kaffee holte und einige Leute auf meinem Weg vorüber zu mir „guten Morgen“ sagten. Ich erwiderte den Gruß, aber es überraschte mich, weil ich das nicht gewohnt bin. In Bezug auf Menschen, die Sie kennen, ist es normal, sie zu grüßen, aber viele Engländer schütteln einem die Hand, nur wenn sie den Menschen zum ersten Mal treffen. Sie tun das nicht jeden Tag.

Weniger Formalität

Nach Mitteilung von Christina ist nicht alles schlecht. Die Atmosphäre scheint im Vereinigten Königreich viel entspannter. Die Menschen scherzen und sind nicht so formell. Christine ist die zweite Person, die das Scherzen erwähnt, und es ist wahr, wir können eine entspannte, weniger formale Gruppe von Leuten sein.

Und Annemarie führte noch aus, Dass die Menschen im Vereinigten Königreich gewöhnlich zuerst auf der Basis der Vornamensnennung beginnen, wohingegen in Deutschland Leute glücklich über Jahre nebeneinander arbeiten, bevor sie das „du“ anbieten. Das stimmt. Als ich in meiner letzten Rolle arbeitete, sprachen sich sogar die Direktoren mit ihren Vornamen an und das war total normal. Es ist einfach eine andere Art der Arbeitskultur. Das heißt nicht, dass wir sie weniger respektieren oder den Kollegen näher stehen, es ist einfach eine unterschiedliche Sichtweise, wie Dinge gehandhabt werden.

Nun, was bedeutet es für Sie? Ich finde für mich als eine Person aus England eine direkte Kommunikation erfrischend. Man verschwendet keine Zeit, Dinge zu versprechen, die man eigentlich nicht zu tun beabsichtigt. Ja heißt ja und nein heißt nein. Ich habe nicht geglaubt, dass wir Engländer besonders höflich sind, aber nachdem, was mir meine deutschen Kontakte erzählt und andererseits suggeriert haben. Vielleicht bin ich einfach nicht typisch britisch. Egal, der Standpunkt dieses Artikels war es nicht, Sie zu verwirren oder Ihre Kollegen Vereinigtes Königreich als Menschen zu porträtieren, die nicht sagen, was sie meinen und nicht meinen, was sie sagen. Ich wollte einfach nur die Situatioen hervorheben, in denen es notwendig ist, jenseits der eigentlichen Worte der anderen Mitteilungen zu denken, welche die Leute zu übermitteln versuchen.

(Übersetzt aus dem Englischen von Konny Faber).

Kirsty working with students

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Falls Sie sich für das Thema business Englisch interessieren, habe ich auch eine Facebook Gruppe für Englischlerner. Die Gruppe heißt “Englisch mit Kirsty – verbessere Dein business Englisch” und Sie sind herzlich willkommen.


Wenn die Motivation auf der Strecke bleibt – Gastbeitrag von Lena Konstantinidis

Today I have an article for my readers who understand German. Lena Konstantinidis from Sprachenlust and Lernplan talks about motivation, and what we can do when we don’t feel motivated to do anything that will help with our language learning.

Picture of Lena

Jeder kennt sie. Die Zeiten, in denen die Motivation morgens im Bett bleibt.
Leider sind solche Zeiten nicht selten, gerade wenn du eine Sprache lernst und dafür regelmäßig etwas tun solltest.
Doch schon das tägliche Vokabelwiederholen kann eine Herausforderung werden, wenn du dich lustlos und unmotiviert fühlst.
Aber natürlich gibt es auch für dieses Problem eine Lösung, das dir schnell und einfach zeigt, wie du die Motivation morgens aus dem Bett bekommst und den Tag effektiv für dich und dein Lernen nutzen kannst!

So findest du deine Motivation wieder

Wie du weißt, gehört zum Sprachenlernen nicht nur Talent (obwohl das nicht immer der Fall sein muss), sondern auch Spaß, Selbstdisziplin und ein bisschen Organisation!
Doch wenn die Motivation einmal verschwunden ist, solltest du dir überlegen warum:
Bist du im Moment überfordert oder gestresst, weil du zu viel auf der Arbeit zu tun hast?
Liegst du mit einer dicken Grippe im Bett und kannst dich kaum bewegen?
Lernst du für dich oder für jemand anderen?
Es gibt so viele Gründe, warum die Motivation verschwunden sein kann. Deine Aufgabe ist es, herauszufinden, woran es liegt. Und dazu musst du wirklich ehrlich zu dir selbst sein und nichts beschönigen.
Nimm dir einen Zettel und einen Stift und schreibe auf, woran es liegt, dass du unmotiviert bist.

Anschließend gibt es zwei Wege, die weiterführen:

Weg 1: Die Probleme liegen in anderen Bereichen deines Lebens, wie der Arbeit oder in der Familie, aber nicht direkt am Sprachenlernen selbst. Um auch wieder die Motivation beim Lernen zu finden, solltest du versuchen, die Probleme erstmal in den Griff zu kriegen.
Weg 2: Deine Probleme liegen beim Sprachenlernen. Du weißt beispielsweise nicht, wie du genau anfangen oder was du am besten lernen solltest. Aber hier ist die gute Nachricht: Ich kann dir helfen und dir zeigen, welche Möglichkeiten du hast, die Motivation wieder aus dem Bett mehr oder weniger an deinen Schreibtisch zu bekommen.

So findest du die Motivation beim Sprachenlernen wieder

Zuerst einmal muss ich sagen, dass nicht jeder Lerner gleich ist. Somit ist der eine Tipp, den ich dir gebe, gut für den einen Lerner, der andere Tipp dagegen gut für den anderen Lerner.
Wichtig ist, dass du selbst entscheidest, welche Hilfe dir gut tut und welche nicht. Du kannst das leicht herausfinden, indem du die einzelnen Wege einfach ausprobierst!
Aber nun zu den Tipps, die dir helfen sollen, deine Motivation beim Sprachenlernen wiederzufinden:

#Tipp 1: Lies ein Buch!

Ich bin mir sicher, du liest schon jetzt viele Bücher, weil du etwas für deine Bildung tun möchtest. Aber warum liest du den Roman oder den Krimi nicht in deiner Lernsprache? Du kannst deine Sprachkenntnisse verbessern ohne wirklich das Gefühl zu haben zu lernen.
Der Vorteil an einem Buch ist, dass du es überall mit hinnehmen kannst. Das bedeutet, du musst dich nicht zuhause an deinen Schreibtisch setzen und lesen, sondern kannst das in der Bahn, beim Arzt im Wartezimmer oder im Urlaub am Strand machen. Ein Buch ist nicht groß oder schwer, sodass es wirklich in jede Tasche passt!
Falls du noch ein Anfänger im Sprachenlernen bist, kannst du mit leichteren Büchern – wie Kinderbüchern – anfangen. Dort ist das Sprachniveau noch nicht sehr hoch, weil viele einfache Wörter verwendet werden.

#Tipp 2: Koche Rezepte aus fremden Ländern!

Zu einer Sprache gehören immer auch eine Kultur und die Küche eines Landes. Genau deswegen solltest du dir ab und an die Zeit nehmen, die Küche und die Kultur kennen zu lernen.
Du kannst dir ein Rezept heraussuchen, was schon in deiner Lernsprache geschrieben ist oder du übersetzt es in deine Lernsprache, wenn du das möchtest. Wenn es nun um das Schreiben des Einkaufszettels geht, liegt es doch auf der Hand, dass du den auch in deiner Lernsprache schreibst – oder!?
Anschließend kannst du Musik in deiner Lernsprache hören, während du kochst. Denn auch passives Hören kann dir beim Lernen helfen.

#Tipp 3: Höre Musik in deiner Lernsprache!

Genauso wie ein Buch kannst du deinen iPod oder deinen MP3-Player überall mit hinnehmen und Musik in deiner Lernsprache hören.
Aber auch zuhause kannst du passiv lernen, indem du Musik beim Kochen, beim Putzen oder beim Aufräumen hörst.

#Tipp 4: Such dir einen Sprachpartner!

Ein Sprachpartner ist jemand, der dir hilft in deiner Lernsprache besser zu werden. Im Gegenzug kannst du ihm in seiner Lernsprache helfen, wenn dies beispielsweise deine Muttersprache ist.
Wie du einen Sprachpartner findest, der weiß, was du willst habe ich dir in diesem Artikel erklärt.

#Tipp 5: Setze dir ein Ziel!

Ziele sind wichtig beim Lernen und das allein kann schon Motivation genug sein. Sofern du deine Ziele richtig gesetzt hast!
Versuche, sie präzise zu formulieren und dir somit zu zeigen, warum du lernst.
Nehmen wir mal an, du fährst im August in den Urlaub nach Spanien und möchtest deswegen Spanisch lernen.
Das ist eine schlechte Zielformulierung: Ich möchte bis August Spanisch sprechen.
Das ist eine gute Zielformulierung: Ich möchte mich bis August in einfachen Situationen, wie zum Beispiel im Café oder im Supermarkt, auf Spanisch verständigen können.
Bei der schlechten Zielformulierung hast du kein genaues Ziel angegeben, denn Spanisch zu sprechen ist relativ. Was bedeutet es? Möchtest du sprechen wie ein Muttersprachler oder einfach nur im Urlaub zurechtkommen?
Die gute Zielformulierung dagegen zeigt genau, was du können möchtest bis du im August nach Spanien in den Urlaub fährst.
Am besten, du nimmst dir gleich einen Zettel und einen Stift und formulierst deine Ziele so genau wie möglich. Versuche immer Zeitangaben miteinzubringen.

#Tipp 6: Schaue Filme und Serien in deiner Lernsprache!

Genauso beim Lesen kannst du auch Filme und Serien in deiner Lernsprache ansehen. Oft sind die Witze sowieso besser, wenn du es in der Originalsprache anschaust.
Wenn dir die Dialoge am Anfang zu schwierig sind und du das Gefühl hast, dass du nicht wirklich folgen kannst, schalte Untertitel dazu. Diese sollten jedoch in deiner gleichen Sprache sein, in der du den Film oder die Serie auch schaust. Ansonsten wirst du dich nur noch auf die Untertitel konzentrieren und nicht mehr auf das, was eigentlich gesagt wird.

#Tipp 7: Reise!

Das ist mein letzter Tipp für dich. Reise, was das Zeug hält! Du bildest dich weiter, lernst neue Leute und Kulturen kennen und entdeckst die Welt.
Allein die Tatsache, dass du dich mit anderen Sprachen auch in anderen Ländern verständigen kannst, ist ein Grund, jeden Tag ein bisschen etwas für die Sprache, die du lernst, zu machen!
Was machst du, wenn deine Motivation mal wieder verschwunden ist?

Vorstellung

Lena ist das Gesicht hinter den Blogs Sprachenlust.de und Lernplan.com, auf denen sie über erfolgreiches Lernen und ein selbstbestimmtes Leben schreibt. Sie möchte dir zeigen, wie du Sprachen lernen und anwenden und das Leben in vollen Zügen genießen kannst.


Tausche stilles Kämmerlein gegen Sprachunterricht

Ein Gastartikel von Christine Konstantinidis

Wie lernst du eigentlich eine Sprache? Hast du dir vor Wochen oder Monaten einen Komplettkurs mit Lehrbuch, CDs, Computer-CD-ROM und Arbeitsbüchern gekauft, hast ihn voller Enthusiasmus ausgepackt, darin herumgeblättert und ihn dann zur Seite gelegt? Wolltest du eigentlich gleich am darauffolgenden Tag „ernsthaft“ mit dem Lernen beginnen?

Warum hast du es dann nicht getan?

Vermutlich kamen dir einige Verpflichtungen und andere Aktivitäten dazwischen. Immer wieder hast du das Lernen verschoben – kein Wunder, denn es gab ja keinerlei Druck, keinen festen Termin und niemanden, der auf dich wartete. So musstest du dich nur vor dir selbst rechtfertigen und dein innerer Schweinehund lief beim Erfinden der Ausreden zu seiner Höchstform auf.

Wenn es dir also schwerfällt, zu Hause alleine zu lernen, dann habe ich einen Vorschlag für dich: Gehe in einen Sprachkurs.

Dabei ist es unerheblich, wie groß dieser Kurs ist. Du musst nicht unbedingt einen Kurs mit 30 anderen Teilnehmern aussuchen, auch ein Kurs in Form einer Kleingruppe und sogar Einzelunterricht – nein, das ist nicht immer zu teuer! – zählen dazu. Einzelunterricht ist sogar von zu Hause aus möglich, ganz bequem vor deinem Computer. Kirsty macht dir bestimmt ein entsprechendes Angebot. Prinzipiell gilt aber immer: je kleiner die Gruppe, desto genauer kann auf deine persönlichen Bedürfnisse eingegangen werden, ob vor Ort oder in einem Onlinekurs.

Was sind die Vorteile eines Sprachkurses?

Christine Konstantinidis

1. Dein Lehrer erarbeitet mit dir zusammen dein Ziel

Du weißt noch nicht so genau, was du in einer Sprache lernen sollst? Dann erarbeite doch mit deinem Lehrer zusammen dein Ziel und stelle einen entsprechenden Lernplan zusammen. So stellst du sicher, dass du fokussiert bleibst und dass du immer genau weißt, was du zu tun hast.

2. Dein Lehrer organisiert dein Lernen

Es ist klar, dass du dadurch sehr viel Zeit sparst. Du musst nämlich nicht jeden Tag überlegen, was du zu tun hast. Diese Arbeit nimmt dir dein Lehrer ab, indem er dir Hausaufgaben gibt, Lernvorschläge macht und kontrolliert, ob du deinen Zielen näherkommst.

3. Du lernst genau das, was du persönlich brauchst

Da dein Lehrer mit dir dein Ziel erarbeitet, weiß er genau, was du in der Sprache benötigst. So kann er dich beraten und dir genau das beibringen, was du im täglichen Leben und im Umgang mit den Menschen deines Ziellandes auch wirklich für notwendig erachtest.

4. Du bekommst deine persönlich auf dich zugeschnittenen Lernmaterialien bequem geliefert

Ist das nicht praktisch? Dein Lehrer stellt dir deine Materialien zusammen und versorgt dich regelmäßig damit. Sehr engagierte Lehrkräfte gehen sogar noch weiter und beliefern dich mit Zusatzmaterialien und –informationen für dein Lernen zu Hause. Dadurch wird dir dein Lernprozess enorm erleichtert – du musst dich praktisch um nichts kümmern; nur das Lernen erledigst du noch selbst.

5. Du verbesserst deine beruflichen Perspektiven

In vielen Kursen erhältst du bei regelmäßiger Teilnahme eine Bestätigung, bei einer Prüfung sogar ein Zeugnis. Das hilft dir, beruflich weiterzukommen, denn Fremdsprachenkenntnisse sind in vielen Berufen heutzutage gefragt wie nie.

6. Du musst dich nicht immer nur selbst motivieren

Nur zu Hause zu lernen, kann auf die Dauer ziemlich frustrierend sein, da du ja keine Rückmeldung von außen bekommst. In einem Sprachkurs aber siehst du auch den Fortschritt anderer Teilnehmer und/oder erhältst Rückmeldung deines eigenen Fortschrittes von Seiten deiner Lehrkraft. Du wirst gelobt und ganz ehrlich: ein bisschen Schulterklopfen brauchen wir doch alle mal von Zeit zu Zeit, oder?

7. Du wirst nicht so leicht abgelenkt

Zu Hause hast du Millionen anderer Verpflichtungen. Wie schon zu Anfang erwähnt bleibt das Lernen da gerne einmal auf der Strecke, die Kreativität beschränkt sich dann alleine auf das Erfinden von Ausreden. In einem Sprachkurs oder einen Lehrer-/Lernergespräch kannst du dich hingegen ganz auf die Sprache konzentrieren und die anderen Tätigkeiten haben erst einmal Pause.

8. Du kannst deine sprachlichen Fragen stellen

Wenn du alleine lernst, wirst du immer wieder vor sprachlichen Rätseln stehen. Wie funktionieren eigentlich die englischen „conditional clauses“? Wie war das gleich wieder mit dem „reported speech“? Und welche Regeln muss ich beim „gerund“ beachten? Zu Hause werden bei solchen Fragen die Fragezeichen immer größer. Das frustriert, zudem ist die Suche nach Antworten sehr zeitaufwendig und nicht immer von Erfolg gekrönt. Wie einfach ist es hingegen, in einer Stunde des Sprachkurses diese Fragen stellen zu können und fundierte Antworten zu erhalten!

9.Du kannst das Gelernte sofort anwenden

Mit wem sprichst du denn, wenn du nur alleine zu Hause sitzt? Im Sprachkurs ist es anders, dort wendest du die Sprache nämlich direkt an. So bleibst du im Training und merkst sofort, welche Themenbereiche du gut beherrscht und an welchen du noch arbeiten solltest. Nicht zu vergessen sind auch die Gleichgesinnten, die du triffst! Schließlich habt ihr ein gemeinsames Interesse – die Sprache -, so dass euch der Gesprächsstoff sicherlich nicht ausgehen wird.

10. Du hast eine großartige und tolle Lehrkraft

Die vielen großartigen Sprachlehrer, so wie Kirsty einer ist, haben so großartige Sprachlerner wie dich verdient. Du wirst sofort merken, dass viele Lehrer mit ihrem ganzen Herzen bei der Sache sind, dass ihre Augen strahlen, wenn sie unterrichten, und dass sie sich für dich so engagieren, als wärst du ihr einziger Schüler auf der ganzen Welt! Wenn du einen solchen Schatz als Lehrer gefunden hast – dann hast du alles richtig gemacht und deinem Erfolg steht nichts mehr im Wege!

Viel Spaß beim Lernen und viel Erfolg
wünscht dir
Christine

Beschreibung

Ich bin Christine Konstantinidis, ich bin freiberufliche Sprachlehrerin für Italienisch (ich hatte früher auch Englischkurse, bin aber seit Jahren mit Italienisch terminlich voll ausgelastet), aber habe auch Schüler für Englisch, Französisch, Latein und ab und zu für Spanisch. Außerdem schreibe ich den Blog http://erfolgreichessprachenlernen.com und habe letztes Jahr ein Buch mit dem Titel „Sprachen lernen – Tolle Tipps und Tricks“ veröffentlicht. Außerdem betreue ich den Blog und die Facebookseite der Firma http://www.coursefinders.com zusammen mit meiner Tochter und arbeite für die Firma talkREAL. Sprachen lernen mit allen Sinnen mit bestmöglicher Integrierung in den Alltag und mit viel Spaß ist mein Motto, und ich merke immer wieder, dass sich meine Begeisterung auf meine Schüler, Kursteilnehmer und Leser überträgt.

Sprachenlernen


German speakers – watch out for reflexive verbs

We have plenty of reflexive verbs in English. You can talk to yourself, hurt yourself, be proud of yourself, or do any number of other things.

However, there are many verbs that are reflexive in German, but not in English. This sometimes causes problems for German speakers who are learning English, because they try to make the English verb reflexive too. Here are 12 examples of verbs that behave in this way with example sentences in English:

1. Sich entscheiden
I can’t decide which book to buy.

2. Sich für etwas interessieren
I’m interested in learning languages.

3. Sich leisten
I’d like to buy a new computer, but I can’t afford one at the moment.

4. Sich verlaufen
I thought I knew the way back to the hotel, but unfortunately I got lost.

5. Sich erkälten
I’ve caught a cold. I feel terrible!

6. Sich beeilen
You need to hurry up if you want to catch the train.

7. Sich entschuldigen
She apologised for being late, but she does it all the time.

8. Sich verbessern
The sales figures have improved dramatically this month

9. Sich auf etwas vorbereiten
We are preparing for the conference at the end of May.

10. Sich über etwas beschweren
I complained about the food because it was cold.

11. Sich auf etwas konzentrieren
I need to concentrate on getting this project finished. I don’t have time to start anything else at the moment.

12. Sich an etwas gewöhnen
I don’t think I’ll ever get used to these early shifts. I don’t like mornings!

So, the next time you come across a reflexive verb in something that you want to say, make sure that it is also a reflexive verb in English.

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Kirsty working with students


Frag die Lehrerin – Christine Konstantinidis

Es sind nicht nur Lehrer, die Fragen stellen. Hier habe ich Christine Konstantinidis , einer Lehrerin aus Deutschland, ein paar Fragen zum Thema Englischlernen gestellt.

1. Kannst du dich bitte kurz vorstellen?

Ich bin Christine Konstantinidis, ich bin freiberufliche Sprachlehrerin für Italienisch (ich hatte früher auch Englischkurse, bin aber seit Jahren mit Italienisch terminlich voll ausgelastet), aber habe auch Schüler für Englisch, Französisch, Latein und ab und zu für Spanisch. Außerdem schreibe ich den Blog http://erfolgreichessprachenlernen.com und habe dieses Jahr ein Buch mit dem Titel „Sprachen lernen – Tolle Tipps und Tricks“ veröffentlicht. Außerdem betreue ich den Blog und die Facebookseite der Firma http://www.coursefinders.com zusammen mit meiner Tochter. Sprachen lernen mit allen Sinnen mit bestmöglicher Integrierung in den Alltag und mit viel Spaß ist mein Motto, und ich merke immer wieder, dass sich meine Begeisterung auf meine Schüler, Kursteilnehmer und Leser überträgt.

2. Warst du schon mal in England? Wenn ja, wie war deine Zeit dort?

Ich habe nie in England gelebt, aber ich war schon mehrmals in Urlaub dort, das letzte Mal allerdings vor über 20 Jahren. London hat mir gut gefallen, vor allem wenn wir die eingetretenen Touristenpfade verlassen haben. Außerdem habe ich einmal Interrail gemacht und bin mit dem Zug bis nach Inverness in Schottland gefahren, zurück dann über Edinburgh, London und Cornwall. Auch in Cambridge und Oxford war ich schon. Ich habe auch schon einmal eine Radtour in England gemacht und bin froh, dass ich das überlebt habe – Stichwort Linksverkehr!

3. Was war das erste Buch, das du auf Englisch gelesen hast?

Das waren sicherlich die vereinfachten Schullektüren im Gymnasium, später dann Shakespeare und die klassischen Lektüren für das Abitur. Freiwillig habe ich erst nach der Schule angefangen, englische Bücher zu lesen. Es fing damit an, dass ich in London die Buchhandlungen praktisch gestürmt habe und mich mit Lesestoff für zu Hause eingedeckt habe – damals waren fremdsprachige Bücher noch nicht so leicht zu bekommen wie heute. Da war jedes englische Buch noch eine kleine Kostbarkeit. In Deutschland waren die Bücher damals sehr teuer und man musste drei Monate darauf warten. Da ist das Internet wirklich ein Segen.

4. Wie können Schüler deiner Meinung nach neue Vokabeln am besten lernen?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten, allerdings ist die Methode, die am häufigsten von Schülern praktiziert wird – nämlich das Abdecken von Vokabellisten –, nicht dabei. Schüler sollten, natürlich entsprechend ihrem Lerntyp, Mindmaps nutzen, die Vokabeln umsortieren und in Kategorien einteilen oder auch Themenwortschätze erstellen. Außerdem sollten nicht die Einzelworte gelernt werden, sondern Wortverbindungen. Viele Schüler lernen gerne am Computer, für diese Schüler empfehle ich Programme und Apps wie Memrise oder Quizlet oder einen Vokabeltrainer wie Babbel oder Phase-6. Es lohnt sich auch häufig, sich Informationen über Lerntechniken zu beschaffen und verschiedene Methoden wie die Assoziationstechnik auszuprobieren. Was funktioniert, behält man bei.

5. Welche Empfehlungen hast du für deine Schüler, die ihr Englisch außerhalb des Unterrichts verbessern wollen?

Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Schüler finden englischsprachige Serien toll, also sollten sie sie, zumindest wenn sie fortgeschrittene Lerner sind, im Original anschauen. Zudem können sie auf YouTube Interviews mit ihren Lieblingssängern oder –schauspielern anschauen, diese Interviews gibt es teilweise sogar mit Untertiteln. Kinofilme auf DVD sind ebenfalls eine gute Idee. Wenn Schüler gerne hören, können sie sich Podcasts zu Themen suchen, die sie interessieren, oder vielleicht ihr Lieblingsbuch als Audiobook herunterladen. Vor allem Mädchen schreiben gerne, also bieten sich Sprachpartnerschaften an, beispielsweise über Seiten wie Italki oder http://www.mylanguageexchange.com/ , wo Jugendliche Gleichaltrige im Ausland finden können, um Mails zu schreiben. Früher lief das über Brieffreundschaften, heutzutage eben über Mails. Schüler könnten auch ihr Handy oder Facebook auf Englisch als Benutzersprache umstellen – es ist erstaunlich, wieviel sozusagen im Vorbeigehen hängen bleibt. Und wenn wir schon bei Facebook sind: Man könnte sich auch Facebook-Gruppen in Englisch suchen, die sich mit dem eigenen Hobby, beispielsweise Schwimmen oder ein bestimmtes Computerspiel, beschäftigen. Generell ist es sowieso eine gute Idee, sich mit Dingen zu beschäftigen, die einen interessieren. Man kann auch mal eine Zeitschrift über Tennis oder Fußball in Englisch lesen.

6. Wie könnte deiner Meinung nach jemand, der Angst vorm Englischsprechen hat, diese Blockade überwinden?

Indem er mit ganz kurzen Unterhaltungen beginnt, und wenn es nur 3 Wörter sind. Außerdem sollte er sich geduldige Sprechpartner suchen, damit nicht noch zusätzlich Stress entsteht, weil der Sprechpartner ungeduldig reagieren könnte. Außerdem könnten diese Schüler Projekte zusammen mit einem Nachhilfelehrer oder einen Sprachpartner vorbereiten und als Präsentation halten – nicht vor der Klasse, sondern nur vor einer Einzelperson. Wenn man solche Übungen öfters hinter sich gebracht hat, nehmen die Erfolgserlebnisse zu und man traut sich selbst immer mehr zu. Einen solchen Schüler hatte ich vor einigen Wochen: Er sollte ein Referat in Englisch halten über New Mexico, hat am Anfang nicht einmal eine halbe Minute geschafft, dann aber im Laufe der Zeit immer wieder eine halbe Minute hingehängt, bis am Schluss ein tolles Referat von zehn Minuten dabei herauskam. Und das Beste war: Die Vorbereitung hat ihm richtig Spaß gemacht.

7. Was ist dein Lieblingswort auf Englisch?

Ich habe kein richtiges Lieblingswort auf Englisch – es gibt aber einige, die mir vom Klang her gefallen, beispielsweise daffodil oder dandelion. Und whatchamacallit und thingamabob finde ich witzig.

8. Kennst du irgendwelche typischen Gerichte aus England?

Ich liebe Scones mit Erdbeermarmelade und Clotted Cream! Glücklicherweise gibt es sie sogar hier bei uns in Bamberg in der Teegießerei! Und Teekuchen mag ich auch gerne. Was ich nicht gerne esse, ist Fish & Chips – und was ich wirklich hasse (und in England mal versehentlich bestellt habe, weil ich dachte, es wären die roten Bohnen) ist Kidney Beans. Und den Trifle nach dem Rezept aus dem Englischbuch meiner Kinder mag ich auch nicht. Ansonsten liebe ich noch Kekse aller Art und jegliche Sorten von Thornton-Schokolade! Und Cadbury Fingers, aber nur die Geschmacksrichtung Vollmilch.

9. Was ist deiner Meinung nach für deutschsprachige Lernende am schwierigsten, wenn es darum geht, Englisch zu lernen?

Schwierig für Deutsche ist definitiv die andere Herangehensweise an die Zeiten. Im Deutschen, zumindest nicht in der Umgangssprache bzw. im normalen Sprachgebrauch, gibt es nicht diese strenge Klassifizierung von verschiedenen Zeiten (und vor allem nicht so viele) und auch nicht die strikte Anwendung. Dieses „ist es abgeschlossen oder nicht“ und „dauert die Handlung lange oder ist sie kurz“ überfordert Schüler lange Zeit. Mit den vielen Zukunftszeiten ist es ebenso.
Außerdem sind die Präpositionen eine Wissenschaft für sich, vor allem bei den „phrasal verbs“ – die muss sich jemand ausgedacht haben, um uns zu ärgern. Aber die Präpositionen sind schwierig in fast jeder Sprache, das ist kein typisch englisches Problem.

10. Kennst du ein lustiges Sprichwort oder *eine Redewendung auf Englisch?

Ich liebe ja den Ausdruck „every Tom, Dick and Harry“ – keine Ahnung wieso. Besonders lustig finde ich, dass anstatt Harry auch Harriet eingesetzt werden kann – es lebe die Emanzipation! Ich finde es lustig, dass eben diese Vornamen dafür verwendet werden. Zudem gefallen mir Redewendungen allgemein in Fremdsprachen sehr gut, allerdings finde ich, dass man sie sich sehr schwer merken kann. Mein früherer Englischlehrer hat, als ich mich auf die Cambridge-Examen vorbereitet habe und Panik hatte, es nicht zu schaffen, immer gesagt: every cloud has a silver lining. Dieses Sprichwort finde ich auch nett. Und „put that in your pipe and smoke it“. Diese bildhaften Ausdrücke finde ich toll – in jeder Sprache.

Photo of Christine Konstantinidis

Wo finden wir dich online?

Ich bin online auf verschiedenen Kanälen unterwegs.
Meinen Blog findet man auf http://erfolgreichessprachenlernen.com
Meine Facebookseite ist: http://www.facebook.com/erfolgreichessprachenlernen
Außerdem betreue ich seit kurzem noch den deutschsprachigen Blog der Webseite http://coursefinders.com/de/studentlibrary und deren Facebookseite unter https://www.facebook.com/CourseFinders-for-Languages-Germany-124034521274139/timeline/